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07. September 2026

NRW Wirtschaftsministerin Mona Neubaur zu Besuch in Lichtenau

NRW Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und der Geschäftsführer der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz, Christian Mildenberger, besuchten Anfang September auch den Klima-Campus.

Besuch von Mona Neubaur am Klima-Campus

NRW Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und der Geschäftsführer der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz, Christian Mildenberger, besuchten Anfang September die Energiestadt Lichtenau um über weitere Ideen und Projekte zu sprechen und gleichzeitig die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zu würdigen.

Mit strategischen und langfristigen Investitionen, konsequenter Bürgerbeteiligung und Fokus auf die regionale Wertschöpfung gestaltet die Stadt aktiv die Energiewende in der Region. Die aktuell rund 170 Windenergie- und 1.940 Solaranlagen generieren jährlich Einnahmen, die die Stadt in die vielfältigen kommunalen Aufgaben und Infrastruktur reinvestiert. Davon profitieren auch die Bürgerinnen und Bürger direkt: Beispielsweise über Beteiligungen an Bürgerenergiegenossenschaften, Förderungen für soziale Projekte, günstigere Strompreise und einen vergünstigten Trinkwasserpreis für alle. Ein Teil des Windstroms wird zukünftig zur Herstellung von grünem Wasserstoff für die umliegende Industrie genutzt werden.

Mona Neubaur, NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin, dazu: „Lichtenau zeigt, wie es geht: Mit großem Engagement machen sich hier Menschen gemeinsam stark für Erneuerbare Energien und für eine nachhaltige Zukunft. Sie zeigen, dass Klimaschutz nicht Pflicht und Verzicht ist, sondern Innovation, Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt bedeuten kann. So wird Zukunft gemacht: Durch den Mut und den Willen, neue Wege zu gehen.“

Die Ministerin ging überdies mit insgesamt 20 Begleiterinnen und Begleitern aus Politik, Gesellschaft, Bildung und Zivilgesellschaft auf Energietour durch Lichtenau und verwies mit dem Besuch des Klima-Campus auch darauf, wie die Einnahmen aus Erneuerbaren Energien Bildungseinrichtungen vor Ort verbessern: Durch eine umfassende Sanierung und Erweiterung der Realschule wurde das Schulzentrum zukunftsweisend aufgestellt. Als Herzstück dient ein riesiger unterirdischer Eisspeicher, der in Kombination mit einer Wärmepumpe im Winter heizt und im Sommer kühlt. Für diese Leistung erhielt Lichtenau 2024 die nationale Auszeichnung „Klimaaktive Kommune“. Das Gesamtkonzept der Kommune wurde 2024 als „Erfolgsmodell durch Erneuerbare Energien und Bürgerbeteiligung“ mit dem Deutschen Solarpreis gewürdigt.

Ute Dülfer, Bürgermeisterin von Lichtenau, führte aus: „Schon bei der Ortseinfahrt wird deutlich: Lichtenau ist eine Energiestadt. Sowohl auf dem Ortseingangsschild ist es zu lesen als auch bei einem Blick in die Umgebung. Heimatministerin Scharrenbach hatte uns diesen Titel 2021 verliehen. Im gemeinsamen Handeln haben die politischen Gremien, die Verwaltung, Investoren und die Bürgerinnen und Bürger Lichtenaus zahlreiche Meilensteine im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz gesetzt. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Ministerin Mona Neubaur und NRW.Energy4Climate- Geschäftsführer Christian Mildenberger in Lichtenau sind.“